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Zukunft Linz

Linz in der Falle

Reiman Leitartikel

Aus der Linzer Geschichte

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Reiman - "Parteiausschluss" ungültig

Gewitterwolken ziehen auf

Alle wesentlichen Kennzahlen weisen darauf hin, dass Linz bereits jetzt ein großes Problem hat, das sich in naher Zukunft wesentlich verstärken wird. Die von den Linzer Politikern bereits vor Jahren proklamierte "Nachhaltigkeit" oder "Zukunftsbeständigkeit" erweist sich unter den gegenwärtigen Zuständen als nicht gegeben. Man hätte vor vielen Jahren damit beginnen müssen, Strukturen zu verändern. Die einst so stolze Industrie- und Handelsstadt Linz wurde nach parteipolitischer SPÖ/ÖVP-Arithmetik untereinader aufgeteilt. Die SPÖ diktiert die Stadt nahezu im Alleingang, während die ÖVP ihren politischen Einfluss über ihre Großbanken kundtut. Dies freilich vor allem über die Landesebene. Der Linzer Bürger hat in Linz faktisch nichts mit zu reden. Die Stadt steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. SPÖ und ÖVP haben die Krise mit verursacht, da sie bei sämtlichen kommunalen Projekten die politischen Entscheidungsträger waren. So zu tun, als wären alle Opfer der internationalen Wirtschaftskrise, ist inakzeptabel, denn die Linzer Bürger wären mit Sicherheit mehrheitlich gegen den Verkauf der öffentlichen Infrastruktur über das sogenannte "CROSS BORDER LEASING" an dubiose US-amerikanische Leasingfirmen gewesen! Hinzu kommt das desaströse SWAP-Debakel (Währungswette gegen den Schweizer Franken), das unsere Stadt in Abgrund zu reissen droht.

Es wäre einfältig zu glauben, dass SPÖ und ÖVP willens und in der Lage wären, die eigens verursachten Zustände zu beseitigen. Denn dies würde ja bedeuten, dass sie ihr bürgerfeindliches System aufgeben müssten. Alleine daran sieht man, dass es der Stadt an Demokratie, Mitspracherecht und Bürgernähe fehlt. Linz fehlt es an Herz.