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GR Reinhard Reiman

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Reiman - "Parteiausschluss" ungültig


In der letzten Gemeinderatssitzung vom 25.11.2010 forderte der BZÖ Linz Gemeinderat Reinhard Reiman abermals eine völlige Revision des Gemeinnützigen Wohnungs(un)wesens. Auf Grundlage des erschütternden Prüfungsberichts des Bundesrechnungshofs unter dem Titel "Entgeltrichtlinienverordnung und wirtschaftliche Situation der gemeinnützigen Bauvereinigungen" forderte Reiman die Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaften auf, endlich ihr gebunkertes Kapital in den Wohnungsbau zu investieren. Dazu wären sie nämlich laut WGG (Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz) gesetzlich verpflichtet! Doch anstatt das enorme gehortete Geldvermögen sinnvollerweise in den Wirtschaftskreislauf einzuspeisen, seien die GBV´s von einer unerträglichen Geldvermehrungsgier getrieben, weswegen auch der Steuerzahler ständig angebettelt werde, so Reiman. Hingegen in der Öffentlichkeit stelle man sich stets als bedürftig und notleidend dar, um ja nur an "Wohnbaufördermittel" heran zu kommen. Es müsse daher dieser Heuchelei dringend ein Ende gesetzt werden. Ausserdem seien die "Gemeinnützigen" Preistreiber aller erster Güte. Sie würden leistbares Wohnen durch zu hohe Verwaltungskosten und Reparaturrücklagen behindern, anstatt zu fördern. Hinzu komme, dass Darlehen und Versicherungen zu teuer eingekauft und zu hohe Zinsen weiterverrechnet werden, was sich selbstverständlich negativ auf die Mietkosten auswirke, so Reiman.