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Ronny Friedl

BZÖ Obmann Stv.


Jedes Kind, das in Österreich auf die Welt kommt, trägt bereits einen Schuldenrucksack in der Höhe von 23.942 Euro mit sich herum, so der Finanzminister Josef Pröll. Selbstverständlich gehört diesbezüglich dagegen gesteuert, damit unsere Kinder nicht die Zeche dieser spendablen Regierung bezahlen müssen. Doch inwieweit dürfen wir unserem Finanzminister sowie dem Bundeskanzler Glauben schenken? - Einem Bundeskanzler, der gemeinsam mit seinem Vizekanzler das Geld ungefragt den Banken und Griechenland „schenkt“ wohlwissend, dass dieses Geld keineswegs mehr zurückkommt?

Dabei besitzt unser werter Herr Pröll auch noch die Frechheit die Bevölkerung via Inseratenkampagnen wissen zu lassen, dass unsere Kinder mit einem enormen Schuldenrucksack belastet werden. Für diese Haltung gehören beide Herrschaften abgestraft, denn die Schulden bezahlen ohnehin jene Personen, welche den Euro zweimal umdrehen müssen. Dabei gehört angemerkt, dass es die ÖVP war, die die letzten Finanzminister gestellt hat und dabei gänzlich untätig geblieben ist.

Das BZÖ mit Bündnisobmann Josef Bucher hat schon lange vor dieser Krise gewarnt und dabei der Regierung sinnvolle Vorschläge unterbreitet. Eine Verwaltungsreform, die Zusammenlegung der Krankenkassen, die Einführung eines einfachen Steuersystems und viele weitere Initiativen, die jedoch von dieser Regierung nicht aufgegriffen werden. Anstatt permanent die Löcher in diesem durchlöcherten Budget zu stopfen, soll die Politik den Mut aufbringen endlich nachhaltige Reformen für unser Land zuzulassen.