
GR Reiman
DESASTER LINZER JUGENDZENTREN!
BZÖ LINZ fordert: Die Jugendarbeit in Linz muss breiter aufgestellt werden!
Analysen, Zahlen und Daten belegen eindeutig, dass das Projekt „Linzer Jugendzentren“ und die damit in Verbindung stehende Jugendarbeit in Linz missglückt ist. Einer Jugendbefragung zu Folge geben beinahe zwei Drittel der 14-18jährigen Jugendlichen an, dass sie sich nie mit Freunden im einem Jugendzentrum treffen. Die logische Konsequenz: Gerade mal 36 Jugendliche pro Tag (!) besuchen im Durchschnitt die 13 Linzer Jugendzentren. Der dafür verantwortliche SPÖ-Verein „Freizeit und Jugend“ scheint mit der Betreuung der Jugendzentren nicht nur hoffnungslos überfordert zu sein, sondern vor allem auch die falschen Konzepte anzuwenden. Denn auf Grund der katastrophalen Frequenz müssen auf jeden Fall Angebot, Attraktivität, Standorte, Personal und die für die Jugend so wichtige Erlebnisqualität hinterfragt werden. Immerhin erhält der Verein "Freizeit und Jugend" vom Linzer Steuerzahler € 2,13 Mio Steuergeld pro Jahr!
Es wäre daher dringendst notwendig, die Jugendarbeit in Linz generell neu zu überdenken. In diesem Zusammenhang muss es in Linz auch möglich sein, Jugendarbeit – im Sinne und zum Vorteil der Jugend - breiter aufzustellen. Die derzeitige unhaltbare, desaströse Lage zeigt jedoch, dass der Verein „Jugend und Freizeit“ in Linz eine Art „Generalvollmacht“ bzw. „Oberhoheit“ bezüglich Jugendarbeit zu haben scheint. Es ist daher eine ehest mögliche und komplette Evaluierung der Linzer Jugendzentren einzuleiten, bei der die in Linz ansässigen Vereine und Organisationen, die Jugendarbeit leisten, mit einbezogen werden sollen. Durch eine Art "Wettbewerb der Ideen" soll auch anderen - parteiunabhängigen - Vereinen und Organisationen die Möglichkeit geboten werden, ein derartiges Jugendzentrum zu führen.
GR Reiman


