€ 97.500,- soll die DORF TV Gmbh vom Linzer Steuerzahler erhalten. So will es die rot-grüne Abteilung des Linzer Gemeinderats.
Nach eigenen Angaben will dieses "private" Fernsehunternehmen usergeneriertes und kommerzfreies TV produzieren und veröffentlichen.
Warum dieses Vorhaben von ROT und GRÜN ohne wenn und aber durchgewunken wurde, wird offenkundig, wenn man sich die Gesellschaftsstruktur näher ansieht. Denn da tummelt sich geradezu das "who is who" der parteipolitischen Vorfeldorganisationen. Freilich, allesamt bezeichnen sie sich als frei und unabhängig. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Frau Gabriele Kepplinger, Programmchefin und ehemalige Leiterin der "Stadtwerkstatt" Linz, beteuerte jedoch einst, dass der Sender prinzipiell jedem offen stünde. Wer es glaubt, wird selig!
Reinhard Reiman kritisierte, dass erstens kein bewertbares Konzept vorliege und zweitens dass die Stadt zumindest ein Jahr lang hätte abwarten sollen, um konkrete Ergebnisse oder zumindest Ansätze beurteilen zu können.
Doch stattdessen schießt man blind nahezu € 100.000,- zu! Des weiteren forderte Reiman, dass eine derartige Förderung auch an Bedingungen gebunden sein solle. Man könne durchaus den Sender zu einem gewissen Grad verpflichten, z.B. über diverse Linzer Kulturveranstaltungen zu berichten, so Reiman.
Typisch für Linz die Argumentation des Herrn Bürgermeisters, dass man eben erst Geld zum Aufbau bräuchte, bevor man mit der Arbeit beginnen könne.
- Ein Affront für all jene Linzer Vereine und Organisationen, die sich durch Fleiß und Müh etwas aufgebaut haben, jahraus jahrein großartiges für Linz leisten und dennoch nicht in den Genuss kommen, derart großzügig "belohnt" zu werden









